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Festnahme nach Einbruch in Zirndorf: Deshalb war ein Polizeihubschrauber im Einsatz

1. November 2026, 14:54 Uhr
Nach einem nächtlichen Einbruch in ein Einfamilienhaus in Zirndorf nahm die Polizei einen 26-jährigen Tatverdächtigen in der Nähe des Freibads fest. Dabei wurde ein 37-jähriger Beamter verletzt. Symbolbild: David OßwaldNach einem nächtlichen Einbruch in ein Einfamilienhaus in Zirndorf nahm die Polizei einen 26-jährigen Tatverdächtigen in der Nähe des Freibads fest. Dabei wurde ein 37-jähriger Beamter verletzt. Symbolbild: David Oßwald

Ein nächtlicher Einbruch in Zirndorf hat am Sonntag (1. November) mit der Festnahme eines 26-Jährigen geendet. Bei dem Zugriff soll der Mann einen Polizisten mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Gegen den Tatverdächtigen wurde inzwischen Haftbefehl erlassen.

Gegen 2.25 Uhr hörten Bewohner eines Einfamilienhauses in der Buchackerstraße Geräusche im Gebäude. Als sie nachsahen, bemerkten sie eine unbekannte Person, die durch die Terrassentür ins Freie flüchtete. Die Bewohner verständigten daraufhin die Polizei. Auch ein Polizeihubschrauber kreiste dann über Zirndorf.

Zivilbeamte entdeckten wenig später einen Mann auf der Flucht in Richtung des Zirndorfer Freibads. Er überstieg den Zaun des Geländes. Dort gelang es den Einsatzkräften, ihn zu stellen und festzunehmen.

Der 26-Jährige wehrte sich nach Angaben der Polizei und schlug einem 37 Jahre alten Beamten mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Die Polizisten überwältigten den Mann mit körperlicher Gewalt und brachten ihn zur Dienststelle. Der verletzte Beamte erlitt Hämatome, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen und entlang seines Fluchtwegs stellten die Einsatzkräfte Gegenstände sicher, bei denen es sich um Diebesgut handeln könnte. Woher sie stammen, ist bislang ungeklärt. Auf der Polizeidienststelle nahm ein Arzt dem Mann Blut ab.

Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl, den ein Ermittlungsrichter erließ. Anschließend wurde der 26-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei.

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