Am Montagnachmittag versuchte ein Mann in einer Apotheke in Oberasbach, mit einem gefälschten Rezept an verschreibungspflichtige Medikamente zu gelangen. Dank des aufmerksamen Personals konnte die Tat verhindert und der Verdächtige kurz darauf identifiziert werden.
Gegen 13 Uhr betrat der Täter die Apotheke im Stadtgebiet und legte ein Dokument für die Herausgabe von Psychopharmaka vor. Die Mitarbeiter hegten jedoch erhebliche Zweifel an der Echtheit des Papiers und alarmierten umgehend die Polizei. Als die Streife der zuständigen Polizeiinspektion Stein am Tatort eintraf, hatte der Mann das Geschäft bereits wieder verlassen. Eine Überprüfung des vorgelegten Rezepts bestätigte den anfänglichen Verdacht der Apothekenmitarbeiter zügig. Das Dokument erwies sich als Fälschung.
Den herbeigerufenen Beamten gelang es im Nachgang, den flüchtigen Tatverdächtigen zu identifizieren. Anhand eines Lichtbildes erkannten die Polizisten den 28 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen wieder, der ihnen bereits aus einem früheren Fall bekannt war. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Fürth hat nun die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung aufgenommen.
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