Zwei völlig zerstörte Autos und herumliegende Fahrzeugteile auf dem Asphalt zeugen von der Wucht einer Kollision, die sich am frühen Donnerstagnachmittag im Landkreis Fürth ereignete. Auf der viel befahrenen Staatsstraße 2252 zwischen Langenzenn und Wilhermsdorf geriet ein Autofahrer in den Gegenverkehr. Drei Menschen kamen daraufhin ins Krankenhaus.
Ein 54 Jahre alter Fahrer befand sich gegen 14.30 Uhr mit seinem Cupra auf dem Weg in Richtung Wilhermsdorf. Das Fahrzeug geriet auf die Gegenspur. Genau in diesem Moment kam ein Mercedes entgegen. Beide Fahrzeuge kollidierten frontal miteinander. Der Mercedes wurde durch die enorme Energie des Zusammenstoßes regelrecht von der Straße katapultiert und blieb abseits der Fahrbahn liegen.
Am Unfallort bot sich den alarmierten Rettungskräften ein Bild der Verwüstung. Im Mercedes befanden sich zwei Frauen im Alter von 53 und 19 Jahren. Sie sowie der Fahrer des Cupra erlitten bei dem Zusammenprall teils erhebliche Verletzungen. Notärzte und Sanitäter versorgten die drei Personen umgehend und transportierten sie im Anschluss in nahegelegene Kliniken. Die Einsatzkräfte vor Ort gaben glücklicherweise rasch eine erste Entwarnung. Nach offiziellen Angaben bestand bei keinem der Verunglückten akute Lebensgefahr.
Der materielle Schaden verdeutlicht die Schwere des Crashs. Beide Autos weisen einen kompletten wirtschaftlichen Totalschaden auf. Die Polizei beziffert den Verlust auf insgesamt etwa 30.000 Euro. Spezialfirmen mussten anrücken, um die demolierten Pkw mit Bergungsfahrzeugen abzutransportieren. Für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion Zirndorf und die Verkehrspolizei Fürth sowie die anschließenden Aufräumarbeiten blieb die Staatsstraße für rund zwei Stunden für den Durchgangsverkehr gesperrt.
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