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Mehr Fokus auf Spezialthemen: So baut die Sparkasse Fürth ihren Kundenservice um

8. Mai 2026
Die Sparkasse Fürth baut ihr Servicecenter in Zirndorf aus und passt die Servicezeiten in den Filialen an. (Foto: Symbolbild)Die Sparkasse Fürth baut ihr Servicecenter in Zirndorf aus und passt die Servicezeiten in den Filialen an. (Foto: Symbolbild)

Die Sparkasse Fürth passt ihr Serviceangebot an das veränderte Verhalten der Bankkunden an. Weil digitale Kanäle verstärkt genutzt werden und der Bedarf an rascher Hilfe wächst, baut das Kreditinstitut sein Servicecenter am Zirndorfer Standort aus. Gleichzeitig ändern sich ab dem 1. Juni 2026 die Servicezeiten in den Geschäftsstellen.

Die Nachfrage nach telefonischer oder digitaler Unterstützung steigt laut Angaben der Bank kontinuierlich. Die Sparkasse Fürth reagiert darauf mit einer stärkeren Spezialisierung im hauseigenen Kundenservicecenter. So sollen ausgewählte Themen gebündelt und unter anderem der Support für das Onlinebanking intensiviert werden. Kai Tusak, Vorstandsmitglied der Sparkasse Fürth, erklärt dazu: «So setzen wir beispielsweise auf die Stärkung unseres Online-Banking-Supports und sorgen dafür, dass Kundenanliegen auch zentral beantwortet werden». Im Gegensatz zu überregionalen Callcentern setze die Sparkasse auf eigenes Personal aus der Region. Das Servicecenter in Zirndorf ergänze das Angebot von Internetfiliale und Sparkassenapp.

Trotz der digitalen Ausweitung hält das Institut an der persönlichen Beratung in den Filialen fest. Die Beratungstermine können weiterhin montags bis freitags in der Zeit von 8:00 bis 20:00 Uhr vereinbart werden. Für einfache Bankgeschäfte griffen die Kunden zwar verstärkt auf digitale Angebote und das Servicecenter zurück, so Tusak. Gleichzeitig bestehe weiterhin der Wunsch nach einem persönlichen Ansprechpartner bei komplexen Themen wie Baufinanzierungen, Vorsorge oder Geldanlagen. Für diese Themenbereiche wolle sich die Bank bewusst Zeit nehmen. Durch die Terminvereinbarung sollen den Kunden Wartezeiten erspart bleiben.

Eine Anpassung gibt es bei den regulären Servicezeiten der Filialen ab dem 1. Juni 2026. Das Unternehmen teilte mit, dass die Öffnungszeiten moderat an das tatsächliche Kundenverhalten angepasst werden. Dies bedeutet für einige Geschäftsstellen eine Verkürzung der Zeiten, für andere eine Ausweitung. Das bestehende Filialnetz bleibt dabei erhalten. Die nächste geöffnete Geschäftsstelle im Gebiet ist nach Angaben der Bank in maximal fünfzehn Fahrminuten zu erreichen. Der Vorstandsvorsitzende Adolf Dodenhöft betont: «Dieses Serviceversprechen und die Präsenz vor Ort sind und bleiben ein zentraler Bestandteil unseres Selbstverständnisses».

Die Gesamtkapazität für Beratungen soll erhalten bleiben und wurde nach Bankangaben weiter ausgebaut.