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100 Tage nach Amtsbeginn: Thomas Jung zieht Bilanz für Fürth

7. August 2026, 12:37 Uhr ,
Oberbürgermeister Thomas Jung bei einer Pressekonferenz im Flair: Die Stadt hat nach 100 Tagen seiner fünften Amtszeit eine Bilanz vorgelegt. (Foto: Foland Beck)Oberbürgermeister Thomas Jung bei einer Pressekonferenz im Flair: Die Stadt hat nach 100 Tagen seiner fünften Amtszeit eine Bilanz vorgelegt. (Foto: Foland Beck)

Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung zieht nach den ersten 100 Tagen seiner fünften Amtszeit eine positive Zwischenbilanz. In einer Mitteilung der Stadt werden Fortschritte bei Bauvorhaben, im Einzelhandel und bei der kommunalen Finanzlage hervorgehoben. Jung war bei der Kommunalwahl am 8. März erneut im ersten Wahlgang bestätigt worden.

Zu den bereits abgeschlossenen Projekten zählt die Wiedereröffnung des Felsenkellers im Stadtwald nach Sanierungsarbeiten. Auch das Hotel Pyramide sowie das NH-Hotel in der Innenstadt sind nach Angaben der Stadt wieder in Betrieb. Mit dem neuen Radweg am Scherbsgraben und der Umwandlung der unteren Königstraße zwischen Maxbrücke und Obstmarkt zur Fahrradstraße nennt die Verwaltung zudem zwei Maßnahmen für den Radverkehr.

Für den Arbeitsmarkt verweist die Stadt auf den Siemens-Standort Fürth. Nach der Auflösung des Nürnberger Betriebs in Moorenbrunn arbeiten demnach 400 zusätzliche Beschäftigte in Fürth.

Bei den laufenden Investitionen stehen vor allem die Projekte am Helene-Lange-Gymnasium, am Heinrich-Schliemann-Gymnasium und am Klinikum im Mittelpunkt. Sie verliefen laut Stadt planmäßig. Parallel schreiten auch private Vorhaben weiter voran, darunter die Arbeiten am früheren Woolworth-Gebäude.

Die Stadt sieht zudem Signale für den innerstädtischen Handel. Genannt werden neue Geschäfte im Flair, der Umzug von Schuh Mücke in das Einkaufszentrum sowie die Aktion «City Macher».

Besonders deutlich setzt die Bilanz auf die Finanzlage. Fürth verfüge über einen genehmigten Haushalt ohne Auflagen, Rücklagen von 162 Millionen Euro und für 2025 über einen Jahresüberschuss von fünf Millionen Euro, teilt die Stadt mit.

Als Belege für die kommunale Handlungsfähigkeit führt die Stadt außerdem die Verlängerung des Vertrags mit der Musikschule, den Neubau eines Hallenbads, die Sanierung des Stadttheaters und den Umbau des Rundfunkmuseums an. Für das Stadttheater sind nach Angaben der Verwaltung mehr als vier Millionen Euro vorgesehen.

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