Der Stadtmarketingverein Vision Fürth e. V. und sein langjähriger Geschäftsführer Thomas Schier haben ihren juristischen Streit vor dem Arbeitsgericht Nürnberg beendet. Was mit einer harten fristlosen Kündigung begann, mündete nun in einem einvernehmlichen gerichtlichen Vergleich.
Im Zentrum des Konflikts standen massive Anschuldigungen. Noch im vergangenen Herbst sorgten Berichte über polizeiliche Ermittlungen wegen möglicher Veruntreuung von Geldern für Unruhe. Diese schweren Vorwürfe sind mit dem jetzigen Vergleich komplett vom Tisch. Sämtliche Veruntreuungsvorwürfe sowie alle zivilrechtlichen Haftungsansprüche gegen den ehemaligen Geschäftsführer wurden vollständig fallengelassen. Niemand wird Schier für finanzielle Unregelmäßigkeiten rückzahlungstechnisch verantwortlich machen. Die Vision Fürth stellt dazu auf ihrer Internetpräsenz unmissverständlich klar: «Die Vision Fürth wird die im Zusammenhang mit dem Gerichtsverfahren erhobenen Vorwürfe gegen Herrn Schier nicht weiter aufrechterhalten.»
Das Arbeitsverhältnis endet demnach offiziell und in beiderseitigem Einvernehmen am 30. April 2026. Zum Abschied fand man versöhnliche Worte, bedankte sich ausdrücklich für Schiers Engagement in den vergangenen 23 Jahren und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft. Schier hatte als Citymanager maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Innenstadt. Sein langer Einsatz für das Stadtmarketing findet damit einen ruhigen Abschluss.
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