Die Pflege von Brauchtum und lokaler Geschichte lebt in der Stadt Stein vor allem durch die Menschen, die sich im örtlichen Heimat- und Kulturverein engagieren. In einem festlichen Rahmen wurden nun langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Wie die Stadt Stein mitteilte, stand die Veranstaltung ganz im Zeichen des Dankes für ein außergewöhnliches ehrenamtliches Wirken, welches das Vereinsleben maßgeblich geprägt hat.
Der erste Vorsitzende, Jens Ostendorf, unterstrich in seiner Rede die Bedeutung jeder einzelnen Unterstützung. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Mitglieder aktiv mitwirken, regelmäßig an den Veranstaltungen teilnehmen oder dem Verein als treue Beitragszahler im Hintergrund den Rücken stärken. Laut Ostendorf lebe eine Gemeinschaft wie der Heimat- und Kulturverein von Menschen, die sich mit Herz für die Vermittlung von Tradition und Kultur einsetzen.
Im Mittelpunkt des Abends standen die persönlichen Ehrungen für die Zugehörigkeit zum Verein, der bereits seit dem 15. Juli 1988 besteht. Für eine beeindruckende 35-jährige Mitgliedschaft wurde Erster Bürgermeister Kurt Krömer gewürdigt. Seit drei Jahrzehnten halten Hans-Peter Salza, Christa Hofbauer und Heinz Distler dem Verein die Treue. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Beate Schobig, die seit 25 Jahren Teil der Gemeinschaft ist.
Der Heimat- und Kulturverein Stein widmet sich neben der Brauchtumspflege insbesondere der Bewahrung der Stadtgeschichte. Ein wesentlicher Teil dieser Arbeit ist die Betreuung des vereinseigenen Heimatmuseums in der Hauptstraße 1. Auf einer Fläche von rund 120 Quadratmetern werden dort seit der Eröffnung im Jahr 2008 Exponate zu Handwerk, Industrie und dem lokalen Vereinswesen präsentiert. Darüber hinaus prägt der Verein den städtischen Veranstaltungskalender durch Aktionen wie den Bauernmarkt auf dem Mecklenburger Platz, die Gestaltung des Osterbrunnens oder durch die fränkische Singstunden.
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