Der Schienenersatzverkehr im Langenzenner Westen sorgt seit geraumer Zeit für Diskussionen. Nun zeichnet sich eine Lösung für die Anwohner ab. Wie aus einem Bericht des CSU-Fraktionsvorsitzenden Manfred Durlak zur Sitzung des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses vom 27. Januar 2026 hervorgeht, hat die Deutsche Bahn schriftlich eine Wiederaufnahme der Haltestelle Pfaffenleite in Aussicht gestellt.
Demnach plant das Verkehrsunternehmen, die Haltestelle bereits während der nächsten anstehenden Baumaßnahme im Zeitraum vom 16. bis zum 19. Februar 2026 wieder in die Linienführung zu integrieren. Die Bedienung soll ab den Abendstunden erfolgen. In dem Schreiben der Bahn heißt es dazu, dass man dem Wunsch nach einer zusätzlichen Haltestelle im Westen der Stadt auch bei künftigen notwendigen Ersatzverkehren nachkommen wolle. Die Mitglieder des Ausschusses nahmen diese Ankündigung wohlwollend zur Kenntnis, kündigten jedoch an, die tatsächliche Umsetzung genau zu beobachten.
Neben den Entwicklungen auf der Schiene befasste sich das Gremium mit verschiedenen Anliegen aus dem Stadtgebiet. Ein Antrag auf Einrichtung eines Halteverbots in der Veit-Stoß-Straße stieß im Ausschuss auf geschlossene Ablehnung. Die Entscheidung fiel einstimmig. Zur Begründung wurde angeführt, dass derzeit kein dringender Bedarf für eine solche Maßnahme ersichtlich sei. Es gebe im betroffenen Bereich regelmäßig ausreichende Parklücken, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten. Eine erneute Beratung des Themas wurde jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen, sofern aussagekräftige Fotos eingereicht werden, die eine veränderte Situation belegen.
Ein weiteres Thema der Sitzung war die Barrierefreiheit im Rathaus. Der Ausschuss beauftragte die Prüfung eines barrierefreien Zugangs zum Sitzungssaal, um die Teilhabe am politischen Geschehen für alle Bürger zu erleichtern. Ebenfalls auf der Agenda stand die Problematik von Dauerparkern. Hier soll untersucht werden, inwieweit öffentliche Parkplätze im Stadtgebiet zweckentfremdet als dauerhafte Abstellflächen genutzt werden und welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können.
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