Im Fürther Stadtgebiet ist die Aviäre Influenza festgestellt worden. Wie die Stadt Fürth am Freitag mitteilte, hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei zwei aufgefundenen toten Graugänsen die Vogelgrippe nachgewiesen. Das Friedrich-Löffler-Institut bestätigte als nationales Referenzlabor die Infektion mit dem Subtyp H5N1.
Nach Angaben des Amts für Umwelt, Ordnung und Verbraucherschutz der Stadt Fürth handelt es sich um die sogenannte Aviäre Influenza, auch Geflügelpest genannt. Eine Übertragung dieses Erregersubtyps auf den Menschen über infizierte Vögel oder deren Ausscheidungen sei bislang in Deutschland nicht bekannt geworden. Allerdings könne eine Ansteckung bei intensivem Kontakt mit infiziertem Geflügel in seltenen Fällen nicht vollständig ausgeschlossen werden, teilte die Behörde mit.
Vor diesem Hintergrund empfiehlt das Amt, den Kontakt mit kranken oder toten Wildvögeln grundsätzlich zu vermeiden. Sollte es dennoch zu einer Berührung gekommen sein, seien die Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren. Auch Haustiere sollten nicht mit verendeten Wildvögeln in Kontakt kommen. Hunde sollten insbesondere in Gewässernähe angeleint werden, um einen Kontakt zu verhindern.
Wer tote Wasservögel wie Schwäne, Enten oder Gänse sowie Kormorane, Greifvögel, Krähenvögel, Eulen, Kraniche, Störche oder Reiher im Stadtgebiet entdeckt, wird gebeten, dies dem Amt für Umwelt, Ordnung und Verbraucherschutz per E-Mail an oa(at)fuerth.de zu melden.
Zudem weist die Stadt darauf hin, dass Geflügelhalter im Fürther Stadtgebiet die in der Allgemeinverfügung vom 23. November 2022 festgelegten Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen einhalten müssen. Betriebe, die über geeignete Volieren verfügen, sollten ihr Geflügel vorsorglich dort unterbringen, empfiehlt das Amt.
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