In Oberasbach wurden zwei Verkehrsknoten untersucht, die in Kürze durch eine geänderte Vorfahrtssituation sicherer gemacht werden sollen.

An der Einmündung Langenäckerstraße und Sankt-Lorenz-Straße wird die Vorfahrtsregelung geändert. Es entsteht eine abknickende Vorfahrtstraßenbeziehung zwischen der Langenäckerstraße und dem nördlichen Bereich der Sankt-Lorenz-Straße. Hintergrund der Maßnahme sind Beobachtungen, dass sich Fahrzeuge dem teilweise schlecht einsehbaren Einmündungsbereich zum Teil mit überhöhter Geschwindigkeit nähern. Da viele Schüler der Linder Siedlung diesen Bereich auf dem Weg zu den Grundschulen und zur Mittelschule kreuzen, besteht hier besonderer Handlungsbedarf. Mit der Einrichtung der abknickenden Vorfahrt kann an dieser Stelle ein Zebrastreifen errichtet werden, der die Sicherheit der Schulkinder deutlich erhöht.
Die Steiner Straße im Einmündungsbereich zur Bahnhofstraße ist bezüglich der Verkehrssicherheit ebenfalls schon lange thematisiert worden. Die Einrichtung einer abknickenden Vorfahrtsstraße zwischen der Steiner Straße und dem nördlichen Teil der Bahnhofstraße bringt entscheidende Vorteile. Fahrzeuge, die von der Oberweihersbucher Straße kommen, können nicht mehr einfach durchfahren und müssen die Geschwindigkeit reduzieren. Dies wird eine Querung an der dortigen Querungshilfe deutlich vereinfachen und sicherer machen. Des Weiteren wird es deutlich weniger Rückstau in die Steiner Straße aus Richtung Osten geben, was die Übersichtlichkeit vor den Bushaltestellen erhöht. Die Bushaltestelle Nord in der Steiner Straße wird weiter in Richtung Westen verschoben. Das hat zur Folge, dass die Busse nicht mehr auf der Fahrbahn stehen werden.
Die Polizeiinspektion Stein begrüßt beide Maßnahmen als «Zugewinn an Sicherheit». Das Tiefbauamt wird die Umsetzungen durch den Bauhof je nach Wetterlage in Kürze durchführen lassen.
Zusätzlich treibt die Stadt das Thema der generellen Schulwegsicherheit voran. Die Radverkehrsbeauftragte und der Tiefbauamtsleiter haben in Kooperation mit der Schulleitung und Lehrern des Gymnasiums Oberasbach eine Abfrage der genutzten Schulwege und der Gefahrenstellen erarbeitet. Daraus entstanden diverse Aufzeichnungen der genutzten Strecken.
Momentan werden diese auf Konfliktpunkte ausgewertet, um im Anschluss Planungen zu Umgestaltungen zu generieren. Daraus kann sich eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 an bestimmten Stellen und zu bestimmten Tageszeiten ergeben. Sollte dieser Prozess erfolgreich sein, wird dies auch mit den vierten Klassen der beiden Grundschulen in Oberasbach durchgeführt.
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