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Mehrere Vollsperrungen bei Großhabersdorf bis ins Jahr 2027

9. September 2026, 19:09 Uhr
Die Ortsdurchfahrt Vincenzenbronn wurde Mitte August nach grundlegender Erneuerung wieder für den Verkehr freigegeben. (Foto: Thomas Klein)Die Ortsdurchfahrt Vincenzenbronn wurde Mitte August nach grundlegender Erneuerung wieder für den Verkehr freigegeben. (Foto: Thomas Klein)

Rund um Großhabersdorf wird derzeit an mehreren Staatsstraßen gleichzeitig gebaut. Seit Mitte August laufen auf der Verbindung zwischen Vincenzenbronn, Großhabersdorf, Schwaighausen, Münchzell und Bonnhof umfangreiche Sanierungs- und Sicherheitsarbeiten. Für Autofahrer bedeutet das über Monate hinweg wechselnde Vollsperrungen und Umleitungen. Die gesamte Bauphase soll sich bis Mai 2027 erstrecken.

Ein Schwerpunkt liegt aktuell auf der Staatsstraße 2246. Am Abzweig der St 2410 bei Schwaighausen entsteht eine neue Linksabbiegespur. Sie soll künftig das Abbiegen von der St 2246 in Richtung Schwaighausen und Bonnhof sicherer machen. Für die Arbeiten ist der Bereich nach derzeitiger Planung bis Dezember 2026 gesperrt.

Gleichzeitig wird die St 2246 in Richtung Münchzell umfassend instand gesetzt. Dort reicht das Programm deutlich über eine neue Fahrbahndecke hinaus. Vorgesehen sind unter anderem die Sanierung einer Brücke, eine Verstärkung des Straßenaufbaus sowie die Beseitigung von Rissen und Verdrückungen in der Fahrbahn. Außerdem werden Rasengitterplatten und Bordrinnensteine erneuert sowie ein Parkplatz saniert. Auch dieser Abschnitt soll bis Dezember 2026 gesperrt bleiben.

Bereits seit dem 17. August wird zudem die St 2245 zwischen Großhabersdorf und Vincenzenbronn erneuert. Dort wird der Straßenaufbau verstärkt, um verschleißbedingte Schäden zu beseitigen. Nach der aktuellen Planung soll dieser Bauabschnitt bis Mitte November abgeschlossen sein.

Die Arbeiten schließen unmittelbar an ein weiteres großes Straßenprojekt an: Erst Mitte August war die grundlegend erneuerte Ortsdurchfahrt Vincenzenbronn wieder für den Verkehr freigegeben worden. Dort hatte das Staatliche Bauamt gemeinsam mit der Gemeinde unter anderem Gehwege, Bushaltestellen und Querungsmöglichkeiten neu gebaut sowie die Fahrbahn erneuert. Für die abgeschlossene Maßnahme und die anschließenden Staatsstraßenprojekte im westlichen Landkreis Fürth sind nach früheren Angaben des Staatlichen Bauamts insgesamt mehr als zehn Millionen Euro vorgesehen.

Während der laufenden Arbeiten werden die jeweils gesperrten Abschnitte über ausgeschilderte Umleitungen umfahren. Auch für Radfahrer sind örtliche Umleitungen vorgesehen. Anwohner, Gewerbebetriebe und Rettungsdienste sollen ihre Ziele so weit wie möglich erreichen können. Durch die wechselnden Sperrungen muss allerdings auch in den kommenden Monaten mit längeren Fahrzeiten gerechnet werden. Bei den Buslinien gelten teilweise geänderte Fahrpläne.

Ein ursprünglich ebenfalls vorgesehenes Projekt bei Schwaighausen verschiebt sich dagegen. Die Erneuerung von zwei Brückenbauwerken und weitere Fahrbahnarbeiten können aus vergaberechtlichen Gründen nicht wie zunächst vorgesehen umgesetzt werden. Nach dem derzeitigen Stand soll dieser Bauabschnitt voraussichtlich ab Mai 2027 folgen.

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