Einen größeren Feuerwehreinsatz hat es am Montagabend im Gebiet rund um die Hafenstraße im Fürther Westen gegeben. Auf dem Gelände eines Recyclingbetriebs brach aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Eine dichte Rauchwolke zog über das Stadtgebiet und erforderte umfangreiche Messungen der Luftqualität. Die Polizei Mittelfranken meldete kurz nach der Alarmierung: «Containerbrand, starke Rauchentwicklung».
In der Hafenstraße brannte ein Müllbunker, in dem regulär Recyclingmaterial getrennt wird. Nach ersten Erkenntnissen der Einsatzleitung gegenüber dem Reporter von „Fürth Aktuell“ vor Ort standen rund 20 Kubikmeter Unrat in Flammen. Die Berufsfeuerwehr Fürth war mit etwa 20 Einsatzkräften vor Ort, unterstützt von rund 30 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr.
Wegen der massiven Rauchentwicklung führte die Feuerwehr im Umkreis von zunächst 500 Metern kontinuierliche Luftmessungen durch. Eine Drohne kam zum Einsatz, um der Einsatzleitung aus der Luft einen genauen Überblick über das Brandgeschehen zu verschaffen. Die Polizei fuhr mit Streifenwagen durch die angrenzenden Wohngebiete und forderte die Anwohner per Lautsprecherdurchsagen auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch via Warn-Apps gab es diese Meldung. Die Feuerwehr Fürth schrieb in den sozialen Medien: „Durch einen Brand kommt es im Gebiet Fürther Hafen – Unterfarrnbach- und angrenzenden Bereichen zu Geruchsbelästigung und Rauchausbreitung. Meidet das betroffene Gebiet, schließt Fenster und Türen und schaltet Lüftungs- und Klimaanlagen ab.“
Die Messungen am Golfplatz ergaben zwar minimal erhöhte Werte, diese bewegten sich jedoch nach Angaben der Einsatzkräfte noch im Toleranzbereich. Warum das Feuer in der Sortieranlage ausbrach, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.







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