Die Sonne brannte unerbittlich auf das Kopfsteinpflaster, als der Fürther Grafflmarkt am Freitag startete. Der erste Tag des beliebten Trödelmarktes in der Altstadt war geprägt von hochsommerlichen Temperaturen, die das gewohnte Bild des Marktgeschehens sichtbar veränderten.
In den ersten Stunden waren deutlich weniger Menschen auf dem Markt als in den Vorjahren. Die extreme Hitze dürfte ein Grund dafür gewesen sein, dass einige Verkaufsflächen kurzfristig unbesetzt blieben. Die Stadtverwaltung hatte vorsorglich reagiert und an vier Orten kostenloses Trinkwasser angeboten.
Einige Besucher machten aus der Not eine Tugend und bewiesen Humor. Kurzerhand wurde ein Planschbecken zur improvisierten Kühloase umfunktioniert, in der zwei Personen entspannt Platz nahmen.
Auch einige Ladenbesitzer entschlossen sich dazu, trotz der langen Verkaufsnacht für die Altstadt, ihre Geschäfte geschlossen zu lassen. Viele Besucher kamen erst nach 19 Uhr in die Altstadt. Als die Sonne tiefer stand, erwachte vor allem die Gustavstraße zu ihrem gewohnten Leben. Die Kneipenmeile war nach Sonnenuntergang gut besucht. Die Außengastronomie durfte bis 23.30 Uhr betrieben werden.
Am heutigen Samstag geht das Feilschen bis 16 Uhr in die zweite Runde.
Fotos: Mia Stadelmann und Ebru Gündem










35.4°C | Bedeckt 
