Der italienische Beretta-Konzern stellt weitere Investitionen am RWS-Standort in Fürth in Aussicht. Das kündigte Franco Gussalli Beretta bei einem Besuch im Fürther Rathaus an, wie die Stadt mitteilte. Konkrete Summen, Zeitpläne oder einzelne Vorhaben wurden dabei nicht genannt.
Gussalli Beretta ist Mitinhaber des Familienunternehmens Beretta in 15. Generation. Begleitet wurde er von RWS-Geschäftsführer Dirk Prehn. Beretta Holding hatte die RWS GmbH mit Sitz im Fürther Stadtteil Stadeln im Jahr 2022 übernommen.
RWS zählt nach Angaben der Stadt inzwischen mehr als 1500 Beschäftigte und ist damit einer der größten industriellen Arbeitgeber Fürths. Oberbürgermeister Thomas Jung zufolge wurden seit der Übernahme mehrere hundert Arbeitsplätze geschaffen.
Die angekündigten Investitionen sollen nach Darstellung des Unternehmens dazu beitragen, Arbeitsplätze in Fürth langfristig zu sichern.
RWS kann in Stadeln auf eine mehr als 140-jährige Geschichte zurückblicken und produziert vor allem Munition sowie Komponenten für Jagd, Sport und Behörden. Beretta ist international vor allem als Waffenhersteller bekannt.
Beretta verweist zum 500-jährigen Bestehen des Unternehmens auf seine lange Eigentümertradition und bezeichnet sich als ältestes Familienunternehmen der Welt. Jung und Gussalli Beretta vereinbarten laut Stadt, im Austausch zu bleiben.

