Mit vier Bürgerversammlungen in der ersten Oktoberhälfte hat Zirndorfs Erster Bürgermeister Marcus Spath den Austausch mit den Einwohnern in der Kernstadt und den Ortsteilen gesucht. Nach Angaben der Stadt standen neben einem Rückblick auf Spaths erste 150 Tage im Amt vor allem die schwierige kommunale Finanzlage, laufende Bauprojekte und Fragen aus den Stadtteilen auf der Tagesordnung.
Den Auftakt machte die Versammlung für Wintersdorf, Weinzierlein, Leichendorf und Bronnamberg. Es folgten Termine für die Kernstadt, Lind und Anwanden sowie Weiherhof und Banderbach. Die Stadt wertet die Rückkehr zu eigenen Versammlungen in den Ortsteilen als Beitrag zu einem direkteren Austausch vor Ort.
Spath informierte über die Zusammensetzung des Stadtrats nach der Kommunalwahl im März, die weiteren Bürgermeister und die sechs ehrenamtlichen Referenten aus dem Stadtrat. Zudem wurden die für 2027 vorgesehenen Telefonsprechstunden des Bürgermeisters angekündigt.
Ein Schwerpunkt war die finanzielle Situation Zirndorfs. Die Stadt teilte mit, Spath habe die angespannte Lage der Kommunen aufgegriffen und Ideen sowie Strategien zum Umgang mit den Herausforderungen vorgestellt.
Auch zum Bibertbad bezog der Bürgermeister Stellung. Er bekannte sich nach Darstellung der Verwaltung zu dem Bad, das für die Lebensqualität in der Stadt wichtig sei. Außerdem ging es um die künftige Würdigung sportlicher Erfolge, die mit Unterstützung der Stadtwerke wieder in einem feierlichen Rahmen stattfinden könne, sowie um Angebote für junge und ältere Einwohner.
Weitere Informationen betrafen die Waschbärpopulation im Stadtgebiet, aktuelle bauliche Maßnahmen und die interkommunale Zusammenarbeit.

