Das historische Milchhaus im Oberasbacher Altort soll weiter als Treffpunkt erhalten und ausgebaut werden. Der Heimatverein Oberasbach e.V. erhält dafür eine Spende in Höhe von 2.000 Euro von der Wohnungsgenossenschaft Fürth-Oberasbach eG. Das Geld soll nach Angaben des Vereins in die Sanierung des Gebäudes gegenüber der Kirche St. Lorenz fließen.
Das Milchhaus gehört zu den prägenden historischen Gebäuden im Altort. Es wurde nach Angaben des Heimatvereins 1930 erbaut und diente über Jahrzehnte als zentrale Milchsammelstelle für örtliche Landwirte. Zugleich war es ein sozialer Treffpunkt im Ort, an dem Neuigkeiten ausgetauscht wurden. Der Heimatverein beschreibt das Gebäude als einen der wenigen historischen Orte, die noch an die landwirtschaftliche Prägung Oberasbachs erinnern.
Seit 2025 verfolgt der Heimatverein das Ziel, das Milchhaus wieder stärker für das gesellschaftliche Leben zu öffnen. Bereits heute lädt der Verein dort an jedem letzten Donnerstag im Monat zu einem geselligen Beisammensein ein. Auch die Stadt Oberasbach hatte das Projekt «MilchhausTreff» als Vorhaben beschrieben, mit dem das Gebäude gegenüber von St. Lorenz als sozialer Treffpunkt reaktiviert werden soll. Geplant seien demnach unter anderem Ausstellungen zur Geschichte des Milchhauses und der historischen Milchproduktion.
«Das Milchhaus ist ein Identifikationspunkt für Oberasbach. Dank der Spende können wir die notwendigen Sanierungsmaßnahmen vorantreiben und sicherstellen, dass dieser Ort auch für künftige Generationen erhalten bleibt», sagte Simon Rötsch, erster Vorsitzender des Heimatvereins.
Die Spende der Wohnungsgenossenschaft Fürth-Oberasbach soll dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität im Gebäude zu verbessern. Der Heimatverein verbindet damit das Ziel, den Austausch zwischen Jung und Alt im Herzen von Oberasbach zu fördern. Bei der symbolischen Übergabe des Spendenschecks waren neben Vertretern der Genossenschaft und des Heimatvereins auch Oberasbachs Erster Bürgermeister Thomas Diebenbusch anwesend.
8.8°C | Bedeckt 
