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Munitionsfund in der Stadt Stein: Polizei lässt zwei Granaten kontrolliert sprengen

28. Juni 2026, 17:28 Uhr
In der Stadt Stein wurden zwei Handgranaten kontrolliert gesprengt. SymbolbildIn der Stadt Stein wurden zwei Handgranaten kontrolliert gesprengt. Symbolbild

In der Stadt Stein sind bei einer Nachlassräumung mehrere Munitionsstücke gefunden worden. Zwei Granaten wurden später kontrolliert gesprengt.

Nach Angaben eines Sprechers des Polizeipräsidiums Mittelfranken gegenüber „Fürth Aktuell“ kam die Munition bei der Räumung eines Nachlasses in einer Wohnung zum Vorschein. Darunter hätten sich auch Übungsgranaten und weitere Munitionsstücke befunden.

Bei zwei Granaten sei eine eindeutige Einordnung zunächst nicht möglich gewesen. Deshalb seien sie nicht einfach verwahrt worden, sondern an eine geeignete Stelle außerhalb der Bebauung gebracht und dort kontrolliert gesprengt worden.

Die Sprengung erfolgte nach Angaben des Sprechers direkt in Stein, aber im Bereich einer Feldfläche. Zuständig war demnach die Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamts. Diese Einheit wird in Bayern oft bei entsprechenden Sprengstoff- und Munitionsfunden hinzugezogen.

Der Polizeisprecher ordnete den Einsatz als Vorgang ein, der «durchaus hin und wieder vorkommt». Für die Bevölkerung bestand nach den vorliegenden Angaben keine Gefahrenlage. Die kontrollierte Sprengung diente dazu, die Granaten sicher unschädlich zu machen.