Personalrochade in der SPD-Landtagsfraktion: Der aus Wilhermsdorf im Landkreis Fürth stammende Abgeordnete Harry Scheuenstuhl kehrt auf die umweltpolitische Bühne zurück. Wie aus einer Mitteilung des Büros des Abgeordneten hervorgeht, übernimmt der Politiker aus dem Landkreis Fürth ab sofort die Funktion des umweltpolitischen Sprechers seiner Fraktion im Bayerischen Landtag. Er vertritt damit seine Augsburger Kollegin Anna Rasehorn, die sich in den Mutterschutz verabschiedet hat.
Die Neubesetzung erfolgt kommissarisch und ist für die Dauer der Abwesenheit Rasehorns angesetzt. Ziel dieser internen Regelung sei es, die parlamentarische Arbeit in den Bereichen Klima- und Umweltschutz ohne inhaltliche Brüche fortzuführen. Für Scheuenstuhl ist das Aufgabengebiet keineswegs Neuland. Der Abgeordnete aus Wilhermsdorf fungierte bereits in der Legislaturperiode von 2013 bis 2018 als umweltpolitischer Sprecher der Sozialdemokraten im Maximilianeum.
Zusätzlich zu seiner politischen Erfahrung bringt Scheuenstuhl eine fachliche Expertise ein, die über das rein Parlamentarische hinausgeht: Er ist gelernter Umweltschutzingenieur. In der Fraktion bleibt er parallel zu den neuen Aufgaben weiterhin als Sprecher für Kommunalfinanzen tätig. Die Fraktionsführung setzt darauf, dass Scheuenstuhl die Themen in der Interimszeit verantwortungsvoll sowohl im Parlament als auch in der Öffentlichkeit vertritt.
Inhaltlich sind die Schwerpunkte für die kommenden Monate bereits gesetzt. Nach Angaben seines Büros widmet sich Scheuenstuhl aktuell primär dem Wasserschutz. Auf der Agenda stehen die Problematik der sogenannten „Roten Gebiete“ – also Regionen mit hoher Nitratbelastung im Grundwasser – sowie die Förderung wasserwirtschaftlicher Vorhaben (RZWas). Auch der allgemeine Klimaschutz bleibt ein zentrales Handlungsfeld seiner Arbeit.
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