Ein Brand auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes des Bayerischen Roten Kreuzes in der Fürther Innenstadt hat am Freitag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Trotz der starken Rauchentwicklung blieben alle Personen unverletzt und die rettungsdienstliche Versorgung in der Stadt war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Das Feuer war auf dem Dachstuhl des Gebäudes in der Henri-Dunant-Straße ausgebrochen. Wie die Einsatzkräfte berichteten, konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Vermutet wird derzeit ein Brand im Bereich der Photovoltaikanlage. Geklärt sei dies aber noch nicht. Die Ermittlung zur Ursache laufe noch, sagte ein Polizeisprecher. Die Untersuchungen der Brandermittler auf dem Dach dauern noch an.
Das Gebäude wurde nach der ersten Alarmierung umgehend geräumt. Wie BRK-Sprecherin Jana Leipold auf Nachfrage von Fürth Aktuell bestätigte, ist das Bauwerk mittlerweile wieder offiziell freigegeben. In der Fürther Zentrale befinden sich unter anderem die Hauptverwaltung, eine Rettungswache, die Koordination des Hausnotrufs sowie die Sozialstation. Leipold betonte ausdrücklich, dass der Betrieb all dieser Einrichtungen und des ambulanten Pflegedienstes auch während der laufenden Löscharbeiten uneingeschränkt weiterlaufen konnte.
Sie dankte ausdrücklich den Einsatzkräften, die sehr schnell vor Ort gewesen seien. Zu Schäden am Gebäude selbst konnte sich noch nichts sagen. Die Polizei schätzte den Schaden auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag.
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