Montag, 1. Juni 2026 11:54
Wetter19.7°C | Klarer Himmel

Nach Feuer an Fürther BRK-Gebäude: Solarpaneele entfernt und kleiner Wasserschaden

1. Juni 2026
Nach dem Dachbrand an der BRK-Kreisgeschäftsstelle sicherten Einsatzkräfte das Gebäude am Wochenende weiter ab. (Foto: Symbolbild)Nach dem Dachbrand an der BRK-Kreisgeschäftsstelle sicherten Einsatzkräfte das Gebäude am Wochenende weiter ab. (Foto: Symbolbild)

Nach dem Dachbrand an der BRK-Kreisgeschäftsstelle in der Henri-Dunant-Straße sind bereits Sicherungsarbeiten angelaufen. Das Feuer war am Freitagmittag, 29. Mai 2026, im Dachbereich des Gebäudes ausgebrochen. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Die Feuerwehr konnte den Brand im Bereich der Photovoltaikanlage rasch unter Kontrolle bringen. Die genaue Ursache ist weiterhin nicht abschließend geklärt.

Noch am Freitag begann die technische Absicherung des Gebäudes. Nach Rücksprache mit der Feuerwehr mussten die Solarpaneele im betroffenen Bereich entfernt werden. Dafür waren bereits am Freitagnachmittag rund 30 ehrenamtliche Kräfte des Technischen Hilfswerks vor Ort. Sie bauten bis in die frühen Morgenstunden ein Gerüst auf, damit eine Fachfirma am Samstagmorgen die Solarpaneele an der Vorderseite des Gebäudes entfernen konnte. Danach wurde das Gerüst wieder abgebaut.

Trotz des Brandes kann das Gebäude weiter genutzt werden. Nach Angaben des BRK konnten größere Wasserschäden verhindert werden, weil die Feuerwehr bei den Löscharbeiten sehr umsichtig vorging. Auch die Versorgung durch den Rettungsdienst sei während des Einsatzes zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt gewesen. Einschränkungen gibt es derzeit nur in den Umkleideräumen im zweiten Obergeschoss. Dort sind Feuchtigkeitsschäden entstanden. Für diese Bereiche wurde bereits eine Übergangslösung geschaffen.

Über das gesamte Wochenende hinweg versorgte die Fürther Sanitätsbereitschaft die eingesetzten Kräfte und die beteiligten Gewerke. Im Einsatz und bei den anschließenden Maßnahmen waren unter anderem Feuerwehr, Polizei, THW und Fachfirmen beteiligt.

Wie hoch der Schaden genau ist, steht derzeit noch nicht fest. Nach aktuellen Schätzungen liegt er im niedrigen sechsstelligen Bereich.