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Wenn die Krise kommt: Wie Bundeswehr und Kommunen zusammenarbeiten – Veranstaltung in Fürth

15. Juni 2026, 13:13 Uhr , ,
Bei der Talk-Runde «5nach5» in Fürth-Oberfürberg geht es um die Zusammenarbeit von Bundeswehr und Kommunen im Katastrophenschutz. (Foto: Symbolbild)Bei der Talk-Runde «5nach5» in Fürth-Oberfürberg geht es um die Zusammenarbeit von Bundeswehr und Kommunen im Katastrophenschutz. (Foto: Symbolbild)

Katastrophenschutz beginnt oft lange vor dem eigentlichen Ernstfall. Er beginnt dort, wo Zuständigkeiten geklärt, Kontakte gepflegt und Abläufe geübt werden. Genau darum geht es bei einer Veranstaltung der Senioren-Union Fürth-Stadt und Fürth-Land am Montag, 29. Juni 2026, in Fürth-Oberfürberg.

Die Talk-Runde trägt den Titel «5nach5» und beginnt um 17.05 Uhr in der Stadtwaldschänke, Paul-Keller-Straße 1. Einlass ist um 16.45 Uhr. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bundeswehr und Kommunen im Katastrophenschutz zusammenarbeiten und welche Rolle das Kreisverbindungskommando dabei übernimmt.

Zu Gast sind Dietmar Kühne, Oberst der Reserve, und Frank Hauenstein, Oberstleutnant der Reserve. Beide sind nach Angaben der Veranstalter ehrenamtlich im Kreisverbindungskommando der Bundeswehr für Fürth-Stadt und Fürth-Land tätig. Sie sollen erklären, welche Aufgaben das Kommando hat, welche Zuständigkeiten bestehen und wie Unterstützung durch die Bundeswehr in Krisenlagen angefordert und koordiniert werden kann.

Solche Fragen gewinnen an Bedeutung, wenn Naturkatastrophen, größere Unglücke oder andere Krisenlagen mehrere Behörden und Hilfsorganisationen zugleich fordern. Die Bundeswehr kann in solchen Fällen nicht eigenständig die Einsatzleitung übernehmen. Sie kann aber auf Anforderung der zuständigen zivilen Stellen Hilfe leisten, etwa mit Personal, Material, Transportkapazitäten oder Fachwissen. Die Kreisverbindungskommandos beraten dabei die zivilen Krisenstäbe über Möglichkeiten und Grenzen dieser Unterstützung.

Moderiert wird der Abend von Marga Hetzner und Wilhelm Wenning. Nach Angaben auf dem Flyer ist der Veranstaltungsort barrierefrei zugänglich und mit den Buslinien 171 und 178 erreichbar.