Die Stimmabgabe per Post verzeichnet in Fürth vor der anstehenden Kommunalwahl einen neuen Höchststand. Wie das örtliche Wahlamt mitteilt, wächst das Interesse der Wählerschaft an der «Briefwahl» im Vergleich zu den vergangenen Wahlen spürbar. Für den Urnengang am 8. März wurden deutlich mehr Unterlagen ausgegeben als bei der letzten Abstimmung.
Die aktuellen Daten der Behörde belegen diesen Trend auf lokaler Ebene. Bei der Wahl des Oberbürgermeisters und des Stadtrates im Jahr 2020 hatten laut den offiziellen Angaben am Ende insgesamt knapp 18.000 Personen ihre Stimme auf schriftlichem Weg abgegeben. Damals waren exakt 98.667 Bürger wahlberechtigt.
Für die bevorstehende Kommunalwahl zeichnet sich ein verändertes Abstimmungsverhalten ab. Das Wahlamt erklärte hierzu, dass bereits über 22.100 Briefwahlunterlagen beantragt worden seien. Die Gesamtzahl der wahlberechtigten Personen in der Stadt Fürth liegt bei der kommenden Abstimmung bei rund 99.000. Damit nutzt mehr als ein Fünftel der Berechtigten die Möglichkeit, die Entscheidung außerhalb des Wahllokals zu treffen.
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