Nach ihrem Sieg bei der ZDF-«Küchenschlacht» ist Rebecca Buchmüller aus Fürth in der nächsten Runde des Kochwettbewerbs ausgeschieden. Die 33-jährige Erzieherin trat in der sogenannten ChampionsWeek erneut an und musste die Sendung am Mittwoch verlassen. Einen Tag zuvor hatte sie noch den Tagessieg geholt.
Für Buchmüller war es der nächste Auftritt nach ihrem Erfolg in der regulären Sendewoche. Dort hatte sie sich im Finale durchgesetzt und damit das Ticket für die ChampionsWeek gelöst. In dieser Runde treten frühere Wochensieger gegeneinander an. Wer die ChampionsWeek gewinnt, qualifiziert sich für das Jahresfinale. Dort besteht die Chance auf 25.000 Euro.
Der Start in die ChampionsWeek lief für die Fürtherin zunächst erfolgreich. Am Dienstag holte sie mit einem Streetfood-Gericht den Tagessieg. Sie kochte japanische Gyoza mit Erdnusssauce und würziger Chili-Soja-Sauce. Moderatorin Zora Klipp sagte, ihre Gyoza seien «toll gemacht» gewesen, die Füllungen seien gelungen.
Am Mittwoch lautete das Motto der Sendung «Herzhaft-fruchtig». Buchmüller entschied sich erneut für ein Gericht mit Teigtaschen. Sie kochte Tortellini mit Ziegenfrischkäse-Füllung, Weißwein-Sahnesauce, Erdbeer-Tomaten-Salsa und Erdbeer-Vinaigrette. Die Kombination aus Erdbeeren, Tomaten und Ziegenfrischkäse passte aus Sicht der Moderatorin gut zum Motto. Klipp erklärte in der Sendung, Erdbeeren und Tomaten könnten geschmacklich zusammenpassen, weil sie gemeinsame Aromakomponenten hätten.
Buchmüller hatte das Gericht zu Hause geprobt. Auch ihr Mann habe sie bei der Vorbereitung unterstützt. In der Sendung erzählte sie außerdem, dass ihre kleine Tochter inzwischen immer mehr Interesse am Kochen zeige und gerne probiere. Während des Kochens blieb Buchmüller weitgehend ruhig. Am Ende sagte sie selbst, es sei «nicht ganz so stressig» gewesen wie am Vortag. Die Tortellini seien allerdings «bissel sehr al dente» geraten.
Bewertet wurden die Gerichte von Juror Tarik Rose. Er lobte bei Buchmüllers Teller die Füllung, die Weißwein-Sahnesauce und die Erdbeerkomponenten. Die Sauce sei «schön leicht frisch» und vom Abschmecken sowie von der Cremigkeit her sein «kleines Highlight» bei diesem Gericht gewesen. Kritik gab es vor allem an der Form und am Teig der Tortellini. Die Tortellini-Form sei nicht direkt getroffen, der Teig sei «ein ganz kleiner Hauch zu fest» gewesen. Außerdem hätte das Fruchtthema nach Ansicht des Jurors noch etwas stärker herausgearbeitet werden können.
Der Tagessieg ging an Tina Konietzka mit einem Kabeljau-Gericht. Auf Platz zwei setzte Rose ein Gericht mit umami-marinierter Wassermelone. Danach musste er zwischen Buchmüllers Tortellini und einem Rinderfilet mit Johannisbeeren entscheiden. Rose verwies darauf, dass selbst gemachter Teig und Tortellini in der kurzen Zeit eine große Herausforderung seien. Am Ende überzeugte ihn jedoch das Rinderfilet etwas mehr. Das Gericht habe ihn geschmacklich stärker abgeholt. Damit war Buchmüllers Zeit in der ChampionsWeek beendet.
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