An der Zukunft des früheren Möbel-Flamme-Areals in Fürth wird gearbeitet. Nach Angaben von Wirtschaftsreferent Horst Müller hat ein niederländischer Investor sämtliche früheren Flamme-Standorte gekauft, darunter auch das Grundstück an der Hardstraße in der Kleeblattstadt. Zugleich hat der Bau- und Werkausschuss die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auf dem bisher als Sonderfläche für Möbelverkauf ausgewiesenen Gelände künftig auch andere Gewerbebetriebe angesiedelt werden können.
Müller steht in engem Austausch mit dem neuen Eigentümer. Für das Fürther Areal gebe es bereits mehrere «sehr spannende Nutzungskonzepte». Diese seien allerdings noch nicht spruchreif. Welche Unternehmen oder Angebote dort einziehen könnten, ist deshalb weiterhin offen.
Ausgangspunkt der politischen Beratungen war ein Antrag auf Umwandlung des früheren Möbelhauses in ein Selbsteinlagerungshaus. Dass nun auf dem gesamten Gelände ein großer Selfstorage-Komplex entstehen soll, lässt sich daraus nach Darstellung Müllers jedoch nicht ableiten.
Der Begriff Selfstorage sei derzeit eher ein Platzhalter, sagte der Wirtschaftsreferent im Gespräch mit «Fürth Aktuell». Ob eine solche Nutzung überhaupt umgesetzt werde, sei fraglich. Sollte es dazu kommen, werde sie voraussichtlich nur eine kleinere Teilfläche des weitläufigen Areals beanspruchen.
In den kommenden Monaten würden verschiedene Konzepte geprüft. Danach soll eine Entscheidung fallen.

