Die geplante Entschärfung zweier Verkehrsknotenpunkte in Oberasbach nimmt eine unerwartete Wendung. Während die Verkehrsführung an der Bahnhofstraße nun doch nicht geändert wird, hält die Stadt an den Umbauplänen für die Langenäckerstraße fest.
In der jüngsten Sitzung des Umwelt-, Bau- und Grundstücksausschusses wurde deutlich: Die Pläne für die Steiner Straße im Einmündungsbereich zur Bahnhofstraße liegen auf Eis. Eigentlich sollte hier eine abknickende Vorfahrtsstraße den Verkehr aus der Oberweihersbucher Straße drosseln, die Übersichtlichkeit an den Bushaltestellen durch weniger Rückstau erhöhen und eine Querungshilfe sicherer machen.
Obwohl die Polizeiinspektion Stein die Maßnahme im Vorfeld ausdrücklich als „Zugewinn an Sicherheit“ begrüßt hatte, löste das Vorhaben im Stadtrat intensive Diskussionen aus. Von der Lösung wird daher vorerst abgesehen.
Grünes Licht gibt es hingegen für die Einmündung Langenäckerstraße und Sankt-Lorenz-Straße. Dort wird wie geplant eine abknickende Vorfahrt zwischen der Langenäckerstraße und dem nördlichen Bereich der Sankt-Lorenz-Straße eingerichtet.
Diese Maßnahme zielt darauf ab, die teils überhöhte Geschwindigkeit der Fahrzeuge in dem schwer einsehbaren Kreuzungsbereich zu senken. Da dieser Knotenpunkt ein stark frequentierter Schulweg für Kinder aus der Linder Siedlung auf dem Weg zur Grund- und Mittelschule ist, besteht besonderer Handlungsbedarf. Die neue Vorfahrtsregelung ermöglicht zudem die Anlage eines Zebrastreifens.
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