In Großhabersdorf setzen Gemeinde, Schule, Jugendtreff, Handwerk und Ehrenamt gemeinsam ein Zeichen gegen achtlos weggeworfenen Müll. An drei beliebten Treffpunkten im Ort stehen seit Kurzem neue Abfallbehälter. Sie sollen dazu beitragen, dass Verpackungen, Flaschen und anderer Abfall nicht in der Landschaft oder auf öffentlichen Plätzen landen, sondern ordnungsgemäß entsorgt werden.
Die Initiative für das Projekt ging nach Angaben von Erstem Bürgermeister Thomas Zehmeister vom Umwelt- und Klimabeirat aus. Die Gemeinde Großhabersdorf schaffte die neuen Behälter an. Der Gewerbeverband Großhabersdorf unterstützte die Aktion mit einer Spende von 150 Euro für die Gestaltung.
Beteiligt waren mehrere Gruppen aus dem Ort. Die Klasse 2b der Grundschule Großhabersdorf gestaltete einen Abfallbehälter mit bunten Vogelmotiven. Jugendliche des offenen Jugendtreffs bemalten einen weiteren Behälter. Die Schreinerei Hahn versah den dritten Abfallbehälter mit einer hochwertigen Holzverkleidung.
Auch der Bauhof der Gemeinde war in das Projekt eingebunden. Die Mitarbeiter stellten die Fundamente her, bereiteten die Standorte vor und montierten die Behälter. Zehmeister dankte allen Beteiligten für ihr Engagement, ihre Kreativität und ihre Unterstützung.
Die neuen Abfallbehälter stehen an drei Stellen, an denen sich regelmäßig Menschen aufhalten: am Spielplatz auf der Kuhrswiese, am Ratschbänkla im «Stadtpark» sowie an den Bänken gegenüber der Feuerwehr. Nach Angaben der Gemeinde wurden damit bewusst Orte ausgewählt, an denen zusätzliche Entsorgungsmöglichkeiten besonders sichtbar sind.
Ein Jahr lang sollen die Behälter nun durch Mitglieder des Umwelt- und Klimabeirats betreut und begleitet werden. Dabei soll beobachtet werden, wie gut die Standorte angenommen werden und welchen Beitrag die zusätzlichen Abfallbehälter zu einem saubereren Ortsbild leisten können.
Für Zehmeister steht bei dem Projekt vor allem der gemeinsame Einsatz für den Ort im Vordergrund. Besonders freue ihn, dass Schule, Jugendtreff, örtliches Handwerk, Gewerbeverband, Umwelt- und Klimabeirat, Bauhof und Gemeinde gemeinsam an einem Ziel gearbeitet hätten: weniger Müll in der Landschaft und auf öffentlichen Plätzen.
Die Gestaltung der Behälter soll zugleich Aufmerksamkeit schaffen. Die neuen Mülleimer sind nicht nur funktional, sondern auch als kleine Blickfänge im Ortsbild gedacht. Sie sollen daran erinnern, Abfall nicht liegenzulassen, sondern richtig zu entsorgen.
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