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Hilferufe an der Rednitz: Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

14. Juli 2026, 20:21 Uhr
Heftiger Starkregen und Wind erschwerten am Dienstag den Sucheinsatz an der Rednitz in Fürth. (Foto: News5/Felix Besold)Heftiger Starkregen und Wind erschwerten am Dienstag den Sucheinsatz an der Rednitz in Fürth. (Foto: News5/Felix Besold)

Aktualisiert am 15. Juli 2026 um 9:23 Uhr

Heftiger Starkregen hat am Dienstagnachmittag einen größeren Sucheinsatz an der Rednitz in Fürth zeitweise unterbrochen. Einsatzkräfte suchten den Fluss nach einer möglicherweise in Not geratenen Person ab. Die Suche wurde später ergebnislos beendet. Eine Person in Gefahr konnte nach Angaben der Polizei nicht festgestellt werden.

Auslöser des Einsatzes waren Hilferufe, die jemand im Bereich der Rednitz gehört hatte. Die Person habe daraufhin richtigerweise den Notruf gewählt, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber Fürth Aktuell. Anschließend seien die in einem solchen Fall notwendigen Einsatzmaßnahmen angelaufen.

Kräfte der DLRG, des Rettungsdienstes und der Polizei rückten an. Zwei Rettungshubschrauber unterstützten die Suche aus der Luft.

Als heftiger Starkregen und starker Wind über das Stadtgebiet zogen, musste die Absuche vorübergehend unterbrochen werden. Die Wetterbedingungen machten einen weiteren Einsatz der Hubschrauber zunächst unmöglich. Auch für die Kräfte am Boden wurde die Lage durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume gefährlich. Während des Unwetters wurde zudem ein Fahrzeug der DLRG von herabfallenden Ästen getroffen.

Nach einer kurzen Unterbrechung setzten die Einsatzkräfte die Suche ohne Unterstützung aus der Luft fort. Der Einsatz wurde schließlich ergebnislos beendet. Hinweise auf eine Person, die sich in der Rednitz oder an deren Ufer in Gefahr befand, ergaben sich nicht.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für Dienstag vor kräftigen Gewittern gewarnt. Dabei waren örtlich Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen möglich. In Fürth wurden nach dem Unwetter mehrere teils größere entwurzelte Bäume gemeldet. In Veitsbronn wurde eine 200 Jahre alte Eiche entwurzelt.

Allein die Polizei rückte im Stadtgebiet Fürth zu rund 40 Einsätzen aus. Rechnet man die Alarmierungen der Feuerwehren in der Stadt und im Landkreis Fürth hinzu, kamen in der Region mehrere hundert unwetterbedingte Einsätze zusammen.

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