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«Hortus Oasis Verde»: Besonderer Naturgarten bei Großhabersdorf öffnet seine Pforte

7. Juni 2026
Blühende Wiesen, Wildrosen und naturnahe Lebensräume: Der «Hortus Oasis Verde» öffnet am 21. Juni seine Pforten für Besucher. (Foto: Privat)Blühende Wiesen, Wildrosen und naturnahe Lebensräume: Der «Hortus Oasis Verde» öffnet am 21. Juni seine Pforten für Besucher. (Foto: Privat)

Zwischen Großhabersdorf und Vincenzenbronn öffnet sich am Sonntag, 21. Juni 2026, ein Garten, der bewusst nicht wie ein klassischer Ziergarten wirkt. Im «Hortus Oasis Verde» stehen Wildrosen, Wiesenflächen, Insekten, Vögel und naturnahe Lebensräume im Mittelpunkt. Die Naturwiese beteiligt sich an der bundesweiten Aktion «Offene Naturgartenpforte» und ist von 10 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.

Nach Angaben des Veranstalters finden an diesem Tag drei Führungen statt: um 10.15 Uhr, 13 Uhr und 15.30 Uhr. Die genaue Adresse: https://goo.gl/maps/1WNUerZnDN95DxAC6

Die «Offene Naturgartenpforte» ist eine Aktion, bei der im Juni bundesweit naturnah gestaltete Gärten geöffnet werden. Der NaturGarten e.V. beschreibt die Aktion als Möglichkeit, die Vielfalt solcher Gärten zu erleben und sich mit den Menschen auszutauschen, die sie angelegt haben. Interessierte können dabei nach Angaben des Vereins ohne persönliche Anmeldung Gärten in ihrer Region besuchen.

Im Mittelpunkt steht in Großhabersdorf nicht nur das Anschauen einer blühenden Fläche. Michael Harich möchte nach eigener Darstellung zeigen, wie naturnahes Gärtnern funktioniert und welchen Beitrag Gärten oder Balkone für Insekten, Vögel und andere Tiere leisten können. In der Einladung heißt es, das Interesse an naturnahem Gärtnern sowie am Schutz von Insekten und Vögeln steige «deutlich spürbar».

Der «Hortus Oasis Verde» ist auch überregional bereits aufgefallen. Michael Harich erhielt 2022 für das Projekt den #beebetter-Award in der Kategorie «Private Initiativen». Das Gartenportal «Mein schöner Garten» berichtete damals, Harich habe innerhalb weniger Jahre aus einer überdüngten Futterwiese einen Rückzugsort für die heimische Tierwelt geschaffen.

Das Hortus-Netzwerk beschreibt den Garten als Blumenwiese mit Lebensräumen unter anderem für Wildbienen, Schmetterlinge, Insekten, Käfer, Amphibien, Wildblumen, Sträucher, Bäume und Menschen. Genannt werden dort unter anderem Nistmöglichkeiten, Totholzbereiche, Steinpyramiden, ein Sandarium, Tränken, ein Käferkeller, lebende Naturzäune, Magerbeete, eine Hot-Spot-Zone und Vogelschutzgehölze.

Gerade im Juni ist eine solche Fläche besonders artenreich sichtbar. Es ist die wichtigste Zeit für viele Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Die Führungen sollen zeigen, welche einfachen Möglichkeiten es gibt, Flächen naturnäher zu gestalten und dadurch mehr Leben in Garten oder Balkon zu bringen.