Am Ende stand der rote Teller für den Sieg. Rebecca Buchmüller aus Fürth hat in dieser Woche die ZDF-Sendung «Die Küchenschlacht» gewonnen und sich damit für die nächste Runde des Kochwettbewerbs qualifiziert. Die 33-jährige Erzieherin setzte sich im Finale der Sendewoche gegen Andrea durch.
Das Finale hatte es in sich. Moderator und Fernsehkoch Björn Freitag gab den beiden Kandidatinnen ein Gericht aus seiner eigenen Feder vor: Maishähnchenbrust mit Pfeffersoße, Mangold und Polenta-Schnitten. Für Buchmüller war das nicht unbedingt eine Aufgabe aus ihrer Komfortzone. In der Sendung sagte sie, sie koche privat eigentlich kein Fleisch. Sie esse zwar ab und zu Fleisch, bereite es selbst aber nicht zu.
Gerade deshalb war das Finalgericht anspruchsvoll. Das Hähnchen durfte nicht trocken werden, die Haut sollte knusprig sein, die Polenta sollte außen goldbraun und innen cremig bleiben. Dazu kamen Mangold, Panko-Brösel und eine Pfeffersoße, die genügend Geschmack und die richtige Konsistenz brauchte. Freitag erklärte während der Sendung, dass es bei diesem Gericht stark auf Konsistenzen, Würzung und eine gute Soße ankomme.
Während des Kochens blieb Buchmüller konzentriert. Ganz ohne Hektik ging es aber auch bei ihr nicht. Die Soße musste einkochen, die Polenta-Schnitten mussten gewendet werden, das Hähnchen sollte auf den Punkt gegart sein. Freitag zeigte sich zwischendurch angetan von ihrer Arbeit an der Polenta. Sie habe «sehr, sehr schöne Polenta gemacht», sagte er. Auch die klare Form der Stücke hob er hervor.
Die Entscheidung traf Spitzenkoch Thomas Martin. Er verkostete die beiden Finalteller – ohne zu wissen, wem die Teller gehören. Beim roten Teller lobte er das saftige Hähnchen, die knusprige Haut und die gut gelungenen Polenta-Schnitten. Auch der Mangold und die Pfeffersoße überzeugten ihn. Die Soße habe eine gute Konsistenz gehabt, der grüne Pfeffer bringe eine angenehme Schärfe.
Der andere Teller kam ebenfalls nicht schlecht weg. Martin lobte auch dort das Hähnchen und den Mangold. Kritik gab es aber an der dünneren Soße und daran, dass die Polenta-Schnitten weniger deutlich auf dem Teller zu sehen waren. Am Ende fiel die Entscheidung klar aus. Martin sagte: «Deswegen fällt’s mir eigentlich recht leicht, obwohl hier auch der Teller gut geworden ist, aber ganz klar für mich der rote Teller verdient weiter.»
Für Buchmüller war es der Schlusspunkt einer starken Woche. In den Tagen zuvor hatte sie unter anderem Pilz-Stroganoff mit Knöpfle und Feldsalat, Brokkoli-Tatar auf Rote Bete, ein vegetarisches Risotto mit Radicchio, glasierten Feigen und Pistazien-Basilikum-Pesto sowie Cannelloni mit Ricotta-Spinat-Füllung gekocht.
Die «Küchenschlacht» ist eine tägliche ZDF-Kochshow. In jeder Sendewoche treten mehrere Hobbyköche gegeneinander an. Sie kochen unter Zeitdruck, ein Juror bewertet die Teller. Nach und nach scheiden Kandidaten aus, bis im Finale der Wochensieger feststeht.
Für Rebecca Buchmüller geht es nun weiter. In der Sendung wurde angekündigt, dass sie in der nächsten Runde, der sogenannten Champions League, antreten wird. Moderiert wird diese Runde von Zora Klipp. Dort trifft die Fürtherin auf weitere Gewinner der ZDF-Kochshow.
Die ganze Folge kann man hier beim ZDF anschauen
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