Ein unverhoffter Geldsegen von 100.000 Euro geht nach Oberasbach. Eine Frau aus dem Landkreis Fürth hat am Sonntag bei der jüngsten Prämienziehung der Deutschen Fernsehlotterie den großen Treffer gelandet. Der Gewinn rückt zugleich die vielfältigen sozialen Projekte in der Region in den Fokus, die kontinuierlich aus den Erlösen der Lotterie finanziert werden.
Die Nachricht über den Hauptgewinn verbreitete sich schnell. Oberasbachs Erster Bürgermeister Thomas Diebenbusch gratulierte der unbekannten Gewinnerin: «Ich freue mich sehr für die Gewinnerin aus unserer Stadt und wünsche ihr von Herzen, dass sie den Gewinn so einsetzen kann, dass er ihr und ihren Angehörigen nicht nur kurzfristig Freude bereitet, sondern sich dauerhaft als Segen und wertvolle Bereicherung ihres Lebens erweist», ließ das Stadtoberhaupt erfreut verlauten.
Auch die Geschäftsführung der Deutschen Fernsehlotterie meldete sich zu Wort. Geschäftsführer Christian Kipper verband seine Glückwünsche mit einem klaren Hinweis auf den karitativen Zweck der Einrichtung. «Jedes Los hilft Menschen in ganz Deutschland, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und kann eben auch persönlich großes Glück bringen», sagte Kipper angesichts der Ziehung.
Tatsächlich fließen mindestens 30 Prozent der Lotterieeinnahmen über die Stiftung Deutsches Hilfswerk in soziale Vorhaben. In der Region profitierten davon in der jüngeren Vergangenheit unter anderem verschiedene Projekte des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Fürth. Für Vorhaben in der Stadt Stein und der Marktgemeinde Roßtal flossen insgesamt 134.000 Euro in den Landkreis. Die Kirchliche Beschäftigungsinitiative konnte sich zudem über 166.000 Euro für ihre wichtige Arbeit in der Alltagsbegleitung freuen.
Im Jahr 2025 wurden bundesweit mehr als 70 Millionen Euro verteilt. Die traditionsreiche Lotterie feiert im Jahr 2026 ihr 70-jähriges Bestehen und hat in dieser Zeitspanne deutschlandweit mehr als 11.500 soziale Vorhaben gefördert.
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