Die fränkische Festkultur zieht jedes Jahr hunderttausende Besucher in ihren Bann. Wenn auf der Fürther Michaelis-Kirchweih das Riesenrad leuchtet, rund 100.000 Zuschauer den Erntedankfestzug säumen oder der historische Grafflmarkt zum Stöbern einlädt, herrscht positiver Ausnahmezustand in der Kleeblattstadt. Solche Dimensionen erfordern ein Höchstmaß an Organisation. Damit sich die Besucher auf unbeschwerte Stunden freuen können, zieht im Hintergrund ein großes Team an den sprichwörtlichen Fäden. Um genau dieses Team für die anstehende Saison zu verstärken, hat das Marktamt der Stadt Fürth nun eine offizielle Suche nach neuem Personal gestartet.
Konkret geht es um die Besetzung von Ordnerdiensten bei einer Vielzahl von städtischen Höhepunkten im Jahr 2026. Die Verantwortlichen im Rathaus richten sich mit ihrem Aufruf ausschließlich an volljährige Personen, die bereit sind, die Durchführung der Festivitäten aktiv zu unterstützen. Der Veranstaltungskalender ist dabei dicht gedrängt und bietet unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten.
Die Saison der großen Einsätze beginnt mit dem traditionellen Grafflmarkt, für den am 26. und 27. Juni sowie am 18. und 19. September helfende Hände gebraucht werden. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf den beliebten Vorort-Kirchweihen. Hier plant die Stadt Fürth Einsätze bei den Festzügen in Burgfarrnbach und Ronhof am 26. Juli, gefolgt von Unterfarrnbach am 9. August. Ende August, genauer gesagt am 30. August, reihen sich Stadeln und Fürberg in den Kalender ein. Im September stehen dann die Festzüge in Poppenreuth am 6. September, Atzenhof am 13. September und Vach am 20. September auf dem Programm.
Die Königsdisziplin der Fürther Festkultur, die Michaelis-Kirchweih, erfordert besonders viel Personal. Gefragt sind Ordner sowohl für die feierliche Eröffnung am 3. Oktober als auch für den logistisch anspruchsvollen Erntedankfestzug am 11. Oktober. Den Abschluss des Veranstaltungsjahres markiert schließlich die feierliche Eröffnung des Weihnachtsmarkts am 26. November.
Die Stadt betont, dass ein vollumfänglicher Versicherungsschutz während der gesamten Dauer der Ereignisse gewährleistet ist. Finanziell wird das Engagement ebenfalls honoriert. Als Aufwandsentschädigung zahlt die Stadt eine Pauschale in Höhe von 50 Euro pro Einsatz. Die formelle Bewerbung wurde bewusst unkompliziert gehalten und kann digital über die städtische Internetseite unter www.fuerth.de/bewerbung-ordnerdienste erfolgen.
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