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Die Retter von morgen: Erfolgreiche Jugendleistungsprüfung bei der Feuerwehr Langenzenn

27. April 2026 ,
Erfolgreich bestanden: Die Jugendlichen aus dem Landkreis Fürth nahmen in Langenzenn nach der Bayerischen Jugendleistungsprüfung ihre Jugendleistungsspangen entgegen. (Foto: Ronald Heinrich)Erfolgreich bestanden: Die Jugendlichen aus dem Landkreis Fürth nahmen in Langenzenn nach der Bayerischen Jugendleistungsprüfung ihre Jugendleistungsspangen entgegen. (Foto: Ronald Heinrich)

Wenn der Alarm losgeht, muss bei der Feuerwehr alles schnell gehen. Jeder Handgriff sitzt nur dann perfekt, wenn er zuvor unzählige Male geübt wurde. Den Grundstein für diese Routine legt die Bayerische Jugendleistungsprüfung, die nun bei der Freiwilligen Feuerwehr in Langenzenn abgenommen wurde. Alle angetretenen Jugendlichen aus dem Landkreis Fürth zeigten eine hervorragende Leistung und dürfen ab sofort die Jugendleistungsspange an ihrer Dienstuniform tragen.

Für junge Feuerwehranwärter im Alter von 14 bis 18 Jahren ist diese Prüfung ein wichtiger Schritt. Das bayerische Innenministerium hat den Leistungstest bereits 1983 eingeführt, um den Ausbildungsstand in der Nachwuchsarbeit landesweit nachzuweisen. Der Tag in Langenzenn begann für die Teilnehmer klassisch mit der Theorie. Ein Fragebogen forderte das Wissen der Jugendlichen am Vormittag heraus.

Praxisnah wurde es im zweiten Teil. Jeweils fünf Einzelübungen und Truppübungen warteten auf die Anwärter. Unter der strengen Aufsicht von Kreisjugendwartin Pia Wunschik sowie den anwesenden Schiedsrichtern zeigten die Teilnehmer ihr Können. Ein Brustbund muss korrekt sitzen, und das zielgenaue Werfen einer Feuerwehrleine verlangt höchste Konzentration. Auch das korrekte Auswerfen von Schläuchen war Teil der Prüfung. Bei den Truppübungen kam es vor allem auf die reibungslose Zusammenarbeit an, etwa beim Kuppeln von Saugschläuchen oder beim schnellen Zuordnen der technischen wasserführenden Geräte.

Nach der Auswertung der Ergebnisse fiel die Anspannung ab. Alle Prüflinge meisterten die Stationen erfolgreich. Aus den Händen von Landrat Bernd Obst, dem Zweiten Bürgermeister Christian Ell und Kreisbrandrat Frank Bauer nahmen sie die Jugendleistungsspange entgegen. Sie hat ihren festen Platz an der rechten Brusttasche der Uniform. Landrat Obst fand anerkennende Worte für den Feuerwehrnachwuchs. Er erklärte, dass dieses Engagement für die Allgemeinheit nicht selbstverständlich sei und die Teilnehmer stolz auf sich sein dürften. Ein Dank ging zudem an die Ausbilder und Organisatoren vor Ort.